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Heiztechnik


Bei Wärmeabgabesystemen ist besonders darauf zu achten, dass Niedertemperaturheizungen zum Einsatz kommen. Flächenheizungen sind für Wärmepumpen das wirtschaftlichste Heizsystem, da diese nur eine geringe Vorlauftemperatur benötigen. Sie geben die Wärme über eine sehr große Fläche homogen ab. Sie haben also eine gute Wärmeverteilung und daher entstehen keine Luftbewegungen und auch kein Schimmel in kalten Ecken. Da sich Boden oder Wände nur auf ca. 25°C erwärmen, wird das Raumklima als sehr angenehm empfunden.


Hier gibt es vier Möglichkeiten:

  • Fußbodenheizung
  • Wandheizung
  • Deckenheizung
  • Heizkörper

 

Fußboden-, Wand- und Deckenheizung

 

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Für den optimalen Betrieb in Verbindung mit der Wärmepumpe empfehlen wir den Einbau eines Flächenheizsystems. Somit erreichen wir eine möglichst geringe Differenz zwischen der Heizungstemperatur und der Raumtemperatur und damit eine hohe Jahresarbeitszahl.

Die Fußbodenheizung hat zudem eine puffernde Wirkung. Bei Sonneneinstrahlung wird die Wärme des aufgeheizten Bodens nicht mehr an den Raum abgegeben sondern an das System abgeführt.


Flächenheizungen sind äußerst effizient, komfortabel und zukunftsorientiert.
Einziger Nachteil ist die aufwendige Nachrüstung bei Sanierungsobjekten.

Deckenheizungen sind im Sommer besser zum Kühlen geeignet wie Fußbodenheizung bzw. Wandheizungen.

 

Heizkörper

Heizkörper sind bei richtiger Auslegung gut für Wärmepumpenheizungen geeignet. Um gute Anlagenwirkungsgrade zu erreichen, sollte die benötigte Vorlauftemperatur bei kalten Außentemperaturen max. 50°C betragen. Gerade bei älteren Häusern mit vorhandenen Heizkörpern sind Lösungen gefragt, die einen wirtschaftlichen Betrieb in Verbindung mit einer Wärmepumpe trotzdem ermöglichen. Auch hierzu können wir Möglichkeiten anbieten:

Luftkonvektoren bieten sich sowohl zum Heizen wie auch zum Kühlen an. Sie senken die nötigen Systemtemperaturen in einen günstigen Bereich und ermöglicht so den sinnvollen Einsatz einer Wärmepumpe. Diese Maßnahme ist dort sinnvoll, wo vorhandene Heizkörper zu gering dimensioniert sind und damit niedrigen Vorlauftemperaturen im Wege stehen.
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Im Sanierungsfall muss daher geprüft werden, ob die bestehenden Heizkörper ausreichend großflächig sind, oder ob einzelne Heizkörper gegen Größere ausgetauscht werden müssen.
In der Praxis zeigt sich häufig, dass bei vorangegangener thermischer Sanierung des Gebäudes (Wärmedämmung, Fenstertausch, etc.) die bestehenden Heizkörper ausreichen.

Grundsätzlich aber sollte bei Bestandsgebäuden zuerst die Wärmedämmung auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden.